1959|Geboren in Stuttgart

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1977|Mitbegründer der Galerie AVALON, Ulm

1982/´83|Freie Kunstschule Stuttgart

1982|Jugendpreis der Künstlergilde Ulm

1983/´84|Studium Kunstgeschichte, Philosophie, LMU München

1984-´89|Studium an der Akademie der Bildenden Künste München

|(Klasse Sauerbruch)

1985|Hungertuchpreis Regensburg

|Jugendpreis der Künstlergilde Ulm

|Mitbegründer u. Mitglied der Künstlergemeischaft KUNST-WERK,

|Regensburg

1992|Debütantenförderung des Bayer. Staatsministeriums für Unterricht,

|Wissenschaft und Kunst

2002|Mitbegründung u. Mitglied der Künstlerinitiative GRAZ, Regensburg

2008|Kunstpreis der Regensburger Kulturstiftung der REWAG

 

2002-´18|Leitung der Akademie für Gestaltung Regensburg mit G. Fiederer

|Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Niederbayern/Oberpfalz,

|Kunstbeirat der Sparkasse Regensburg und Arbeitsausschuss des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg

 

 

Ankäufe/Sammlungen/Öffentlicher Raum:
Landkreis Neu-Ulm, Caritas-Krankenhaus St. Josef, Regensburg, Telekom Regensburg, Universität Regensburg, BMW AG/ FIZ München, Bayer. Staatsgemäldesammlung, Finanzbaumt Regensburg, Sparkasse Regensburg, Zollamt Regensburg

Stefan Göler spricht gerne von der „Erweiterung der Zeichnung“. Der Zeichner, Objektkünstler und Musiker meint damit nicht nur die Ausdehnung der Linie aus der Fläche in den Raum, sondern auch das Erfüllen von Kriterien weit über die reine Ästhetik hinaus: Zeichnung als hochentwickeltes Forschungs- und Kommunikationsmedium, das Gegebenheiten suchend und hinterfragend Inhalte, Aussagen über Sachverhalte und Wesenheiten, Ideen, Zusammenhänge, Gefühle, auch Unerklärbares und Unfassbares vermittelt.

Der Musiker Göler genoss in Jugendzeiten eine klassische Geigen- und Bratschenausbildung, wendete sich dann als Bassist dem Jazz zu, unternahm Ausflüge in Rock- und Popgefilde, bis er heute als Spezialist der europäisch geprägten improvisierten oder spontan komponierten Musik bezeichnet werden kann. Wie seine Zeichnungen entsteht die Musik aus der Balance zwischen Kalkül und Freiheit, Besinnung auf Tradition und Bruch derselben, aus dem respektvollen Spiel mit vorhandenem Material und Experiment. Ebenso wie Zeichnung will seine Musik Worte illustrieren und Gedankenbilder in die Sprache der Töne übersetzen.